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Schamanische Gemeinschaften und schamanische Strukturen sind in Europa verloren gegangen. Viele „Paradiesvögel“ tummeln sich auf dem "esoterischen Markt". Ein kritischer Blick ist nötig, um einen für sich passenden schamanischen Heiler zu finden. Eine BeHandlung kann neben Wohlgefühl, ebenso zu schmerzhaften Erkenntnissen führen. 

Es ist unverständlich, warum sich „hiesige Schamanen“ mit „langen Federn und exotischen Namen“ schmücken und versuchen, den Blick fern der Heimat zu lenken. Ein Indiz für gute schamanische Arbeit können sie kaum sein. 

Eine erste wichtige Frage ist: Ist ein traditioneller Schamane, der sein Volk in seiner Heimat betreut, für (m)eine schamanische Sitzung und (m)ein Anliegen hilfreich? Zu klären ist ebenso, wo der „traditionell arbeitende Schamane“ gelernt hat. Ein von Europäern kurz erhaschter Einblick in die Arbeit traditioneller schamanischer Gemeinschaften, ist kritisch zu betrachten.   

Schamanische Arbeit

Oder ist ein Europäer, der eine umfassende schamanische Ausbildung erhalten hat für (m)ein Anliegen geeigneter? Eine europäisch, schamanische Ausbildung beinhaltet Selbsterlebnisse und Selbsterfahrungen schamanischer Techniken und Rituale. Ein verantwortungsvoller, ethisch geschulter Mensch, wird nach der Ausbildung, zum richtigen Zeitpunkt - Wissen und Begabung anwenden. Eile mit Weile, ist auch nach der Ausbildung ein gutes Konzept. Zu vermeiden ist es, während einer Sitzung, einen „Wissensmix“ aus vielen schamansichen, traditionellen Kulturen zumachen, ebenso - wie sich zu sehr auf eine einzige schamanische Kultur zu beschränken. 

Ein schamanischer Heiler sollte neben seiner schamanischen Ausbildung, medizinische Kenntnisse haben, um eine Akut-Situation einordnen zu können. Seit einiger Zeit (be)nutzen Psychologen schamanische Aspekte in ihrer Arbeit. Es gilt zu prüfen, wie weit psychoanalytisches Denken die schamanische Arbeit beeinflusst. Schamanische Unterstützung verlässt professionelle Distanz. Die schamansiche Haltung basiert auf Mit-Gefühl, dies ist ein Widerspruch zur Arbeit der Psychotherapie. 

Schamanische, traditionelle Kulturen geben ihr Wissen als „Geheimwissen“ weiter. Eine Anwendung ihrer Rituale bedarf ihres Einverständnisses. Die Verbindung zum eigenen Volk haben Indios mitunter verloren. Angewendeter, praktizierter Schamanismus und die Bindung zum eigenen Volk machen jedoch traditionelle Schamanen aus. 

Vorsicht ist geboten, wenn Schamanen mit Halluzinogenen arbeiten. Sie werden in traditionellen Gesellschaften nach einer Vorbereitungszeit und strengen Regeln angewandt. In den meisten Fällen setzt sich ausschließlich der Schamane traditioneller Gesellschaften, den Pflanzengeistern aus. Strenge Regeln grenzen die Anwendung von Halluzinogenen bei uns ein. "Schwarze Schafe" gibt es dennoch. Die Pflanzengeister scheinen klug zu sein, denn ihre Wirkung ist bei „uns eingeschränkt". Die meisten traditionellen Schamanen benutzen keine Halluzinogene. 

Weissagt ein Schamane (ungefragt): Krankheit, Armut und Einsamkeit, ist Vorsicht geboten und die Motivation dieser Aussage zu überprüfen. Die AusSagen, ethisch geprägter Heiler werden kräftigend und aufbauend sein. Ebenso hält er sich mit Diagnosen und Verhaltensregeln zurück. Schwarzmagisch arbeitende Schamanen finden sich überwiegend in traditionellen schamanischen Gesellschaften. Dieser Zauber „verfliegt“ und „verflüchtigt" sich nach einiger Zeit von selbst. Europäischen Schamanen ist bewusst, dass sie ihre schamanische Kraft verlieren, wenn sie Schadenzauber anwenden. 

Schamanen sind bodenständig im Alltag und erfahren in Lebensbereichen, wie Beruf und Partnerschaft. Sie setzten ihre Fähigkeiten und ihr Wissen bei Konflikten und Krankheiten ihrer Klienten ein. Für Schamanen existiert das Dunkle neben vorhandenen Lichtgestalten. Sie sind sich bewusst, dass sie der „hohle Knochen“ sind, durch den göttliches Wirken geschehen kann. 

 

Bildquelle:© Angelika Schacht

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